Nikotin – Bohemien-Punk, Pop-Exzess & der Traum vom ewigen Leben
Nikotin ist kein klassischer Popkünstler. Er ist extravagant, exzentrisch, charmant –
ein Künstler durch und durch. Ein Einzelgänger mit Bohemien-Punk-Attitüde, verträumt
und mutig zugleich, der im und für den Moment lebt und sichtbar an jeder neuen
Herausforderung wächst. Stillstand ist für ihn keine Option.
Er sammelt Sonnenbrillen, liebt Gitarren und seine Lieblingsfarbe ist Rot. Geistige
Fixsterne heißen Salvador Dalí, Helmut Newton und Hermann Hesse. Kulinarisch
erstaunlich bodenständig: am liebsten isst er Tafelspitz. Genau diese Mischung aus
Extravaganz, Tiefgang und Erdung macht ihn so eigen.
Nikotin schreibt, produziert und spielt sämtliche Instrumente selbst. Musik ist bei ihm
kein Produkt, sondern ein Zustand. Aufgewachsen in einer kunst- und musikaffinen
Familie war Kunst von klein auf Teil seines Alltags. Reisen und Wohnortwechsel
gehörten zur Normalität, Instrumente standen immer griffbereit. Gitarre war der
Anfang, Klavier folgte, Schlagzeug und Bass kamen dazu – bis schließlich auch das
Produzieren zu seiner künstlerischen Handschrift wurde.
Parallel dazu entwickelte sich eine starke Leidenschaft für bildende Kunst und
Fotografie. Lange stand Nikotin zwischen zwei Welten – Klang und Bild. Diese Dualität
prägt bis heute sowohl seine Musik als auch seine visuelle Ästhetik.
Geprägt wurde er zudem von den Städten, in denen er lebte: geboren in Österreich,
ein halbes Leben in London(inklusive Kunststudium), weitere Stationen in Australien,
Berlin und Amsterdam. Doch Wien blieb immer der emotionale Fixpunkt. Die
Rückkehr zu seinen Roots markierte den Wendepunkt – und machte es möglich, von
der Musik zu leben. So entstand: NIKOTIN.
Der Durchbruch kam 2023 mit dem ersten großen Plattenvertrag und der
Veröffentlichung von „1010“, einem Song, der Österreich im Flug eroberte. Es folgten
große Festivals, Konzerte und Touren mit Robbie Williams, Roy Bianco & den
Abbrunzati Boys, Seiler und Speer u. v. m.
Nun stellt sich Nikotin einer neuen Bühne: Er nimmt an Vienna Calling, dem
österreichischen Song Contest Vorentscheid teil. Sein Beitrag „Unsterblich“ widmet
er einer der zentralen Fragen unserer Zeit: dem ewigen Leben.
Der Song erzählt von der Sehnsucht, für immer existieren zu können – und von einer
Welt, in der diese Idee längst kein Mythos mehr ist. Globale Tech- und Biotech-
Konzerne investieren Milliarden in Zellverjüngung, Lebensverlängerung und die Vision
der Unsterblichkeit als Produkt. Figuren wie Bryan Johnson, der seinen eigenen
Körper zum Experiment erklärt, stehen sinnbildlich für diese Entwicklung. Nikotin
übersetzt dieses Spannungsfeld in Pop: emotional, zugänglich, aber mit kritischem
Unterton. Keine Moralpredigt – sondern eine Frage, die bleibt: Was passiert mit uns,
wenn wir plötzlich ewig leben könnten