Mit freundlicher Unterstützung des Wiener Kulturservice und der Stadt Wien präsentieren wir euch beim Loftival heimische Künstler:innen bei freiem Eintritt.
🎟 Eintritt: Frei*
⌚ Einlass Café: 19:00
⏰ Einlass Unten: 19:30
🎤 Kimyan: 20:00
🎤 CID RIM: 21:15
Kimyan
Kimyan Law ist ein kongolesisch-österreichischer Musiker, Produzent, Filmemacher und Maler – ein interdisziplinärer Künstler, der afrikanische Instrumente, Muster und Einflüsse in seine Musik einfließen lässt und so inmitten der kühlen Elektronik eine seltene organische und menschliche Qualität erzielt. Die intensive Auseinandersetzung mit seinen kongolesischen Wurzeln hat ihn dazu inspiriert, komplexe Mosaike aus uralten Bildern und Klängen mit moderner Ästhetik zu erschaffen. Mit seinem Live-Konzert entführen die Lieder und ihre Geschichten den Zuhörer durch farbenprächtige Klanglandschaften, Timbres und Träume tief in die Welt von Kimyan. Durch Trommeln, Sampling und Live-Spiel entsteht die Musik im Moment und verleiht dem Konzert eine warme und organische Qualität, die sich von den oft formelhaften Ansätzen elektronischer Musikdarbietungen abhebt. Kimyan wird am 25.3.2026 sein neues Album veröffentlichen. 2025/2026 ist Kimyan NASOM (NEW AUSTRIAN SOUND OF MUSIC) Künstler.
Mehr Infos: https://www.instagram.com/kimyanbygrace/
CID RIM
Ende 2022 beschließt Clemens Bacher alias CID RIM, den europäischen Winter zum ersten Mal in seinem Leben gegen Sonne einzutauschen, und zieht für einige Monate nach Mexico City. Das Ergebnis ist sein neues Studioalbum SPRINT – eine farbenfrohe Ode an die Lebensfreude und eine Studie über das Verlassen der eigenen Komfortzone.
Angekommen auf der anderen Seite der Welt, geht Bacher zum Boxtraining in einem Park, wo er lokale Kreative trifft. Er isst reifes Obst und rohen Fisch, trinkt leichte Biere und mietet sich ein Studio. Dieses Studio auf dem Dach eines Wohnhauses – mit seinem abgerockten Equipment eigentlich mehr Writing Room als Recording Studio – bietet die vielleicht beste Aussicht der Stadt.
Bacher nimmt sich vor, dort jeden Tag eine Skizze zu schreiben. Er lebt ein glückliches Leben und widmet sich dem, was sich richtig anfühlt. Es ist also keine Überraschung, dass SPRINT sich wie ein musikalischer Sonnenstrahl anfühlt – das Gegenteil von Schneeregen. Die Leadsingle „Yes“ ist mit ihrer unverschämten und anhaltenden Positivität, ihren cartoonhaften Stakkato-Klavierakkorden und schweren Breakbeats ein perfektes Beispiel dafür. Eine Idee, die nur darauf gewartet hat, aus dieser sonnendurchfluteten Luft gegriffen zu werden – und innerhalb weniger Minuten in Bachers Studio quasi vollständig ausgeformt war. Er beschreibt, wie schnell der Track sich praktisch selbst schrieb, als eine „fast magische Erfahrung“. Das ist der Geist von SPRINT: dem Prozess vertrauen, nicht nachdenken, es geschehen lassen.
Normalerweise musikalischer Einzelgänger, lernt Bacher, sich für SPRINT auf vertraute Weggefährten zu stützen – seine Schulfreunde The Clonious und Dorian Concept. Beide erinnern sich an den Moment, als er mit den ersten Demos aus Mexiko zurück nach Wien kam:
Dorian Concept: „Ich glaube, es muss sich wie ein Full-Circle-Moment angefühlt haben, als Clemens diese Demos zu uns zurück nach Wien brachte – nachdem er vor Mexiko auch jahrelang in London gelebt hatte.“
The Clonious: „Ich habe ihm sofort gesagt: Diese Musik ist etwas Besonderes. Und für mich ist das schöne Ende der langen Kette von Entscheidungen, die ihn in die mexikanische Sonne – und zu dieser Musik – geführt haben, die Tatsache, dass er das alles zu Oliver und mir nach Hause gebracht hat. Ein abgenutztes Schlagzeug. Ein kaputtes SM57. Ein Fender-Verstärker, der direkt aus der Massenproduktion kommt. In einer Welt, in der makellose Musikproduktionswerkzeuge leicht zugänglich sind, war es so erfrischend, etwas klanglich Ungeschliffenes zu hören.“
Dorian Concept weiter: „Für mich fühlt sich diese Platte wie ein kühner Schritt nach außen für Clemens an. Fast so, als würde er auf etwas zustürmen. Sie lässt mich auch an diesen unzerbrechlichen Optimismus denken, den Clemens verinnerlicht hat – und wie sich das in einem fast sturen Drang nach vorne manifestiert.“
SPRINT ist also eher Familienangelegenheit als Soloprojekt und markiert – an der Schwelle zu seiner Vaterschaft – einen Aufbruch für CID RIM. Nachdem er sein geliebtes Wien verlassen hat, um die Sonne hereinzulassen, ist das Album ein Denkmal für neue Perspektiven, positive Lebensentscheidungen und das Vertrauen in die Menschen, die einem am nächsten stehen.
Als viertes Album in seiner Karriere klingt SPRINT erfrischend unbelastet – der Ausdruck eines Künstlers, der nichts beweisen muss und einfach Spaß haben will. Im Studio genauso wie auf der Bühne.
Mehr Infos: https://www.instagram.com/cid_rim/
The Loft,
Sound and Acoustics by Wolfgang Sauter’s Pro Performance,
the anchor of sound.
*Einlass bei freiem Eintritt nur bis 21:30h, ab 21:50h gelten die Eintrittspreise vom Loft Samstag – www.theloft.at/sat